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	<title>Opernsanierung abspecken! - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-19T06:47:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Positionen und Beschlüsse der SPD Stuttgart</subtitle>
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		<title>Spdadmin: Die Seite wurde neu angelegt: „&#039;&#039;&#039;Hinweis: Der Antrag würde an der KdK abgelehnt&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;Antrag:&#039;&#039;&#039;  Die SPD Nord/Prag fordert, dass die SPD-Gemeinderatsfraktion ihre Zustimmung zur Sanierun…“</title>
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		<updated>2023-03-12T19:04:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis: Der Antrag würde an der KdK abgelehnt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antrag:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Die SPD Nord/Prag fordert, dass die SPD-Gemeinderatsfraktion ihre Zustimmung zur Sanierun…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis: Der Antrag würde an der KdK abgelehnt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antrag:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Die SPD Nord/Prag fordert, dass die SPD-Gemeinderatsfraktion ihre Zustimmung zur Sanierung der&lt;br /&gt;
Staatsoper überdenken und an die Bedingung knüpfen soll, dass eine kostengünstigere Alternative&lt;br /&gt;
ohne Einrichtung einer Kreuzbühne umgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begründung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Dass die Sanierung der Staatsoper dringend notwendig ist, steht für uns außer Frage und muss von&lt;br /&gt;
Stadt und Land finanziert werden. Es stellt sich jedoch weiterhin die Frage, was diese Sanierung&lt;br /&gt;
beinhaltet. Wenn es nach Wunsch der Opernfreunde geht, beinhaltet die Sanierung eine Erweiterung&lt;br /&gt;
der Oper mit einer Kreuzbühne. Um diese Erweiterung vorzunehmen, müssen Wände des&lt;br /&gt;
denkmalgeschützten Gebäudes verlegt und Anbauten an die historische Oper vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
An der Seite zum Landtag hin soll die Kreuzbühne angebaut werden. Dort wird auch eine zusätzliche&lt;br /&gt;
Lkw-Zufahrt erforderlich. Es ist zu befürchten, dass das historische Jugendstilensemble auch im&lt;br /&gt;
Innenraum durch die Sanierung weitgehend zerstört wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor Jahren gab es genügend Gründe, die gegen diese Erweiterung sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die voraussichtlichen Kosten für eine Sanierung mit Kreuzbühne sind wesentlich höher angesetzt als&lt;br /&gt;
für Alternativentwürfe und wurden auf über 1 Mrd. € (1000 Millionen!) beziffert. Nach&lt;br /&gt;
Großprojekten wie Stuttgart 21 und der Elbphilharmonie sollten wir in Deutschland mittlerweile&lt;br /&gt;
gelernt haben, dass Kosten für Bauprojekte selten im geplanten Rahmen bleiben. Manchmal könnte&lt;br /&gt;
auch der Eindruck entstehen, dass diese Kosten bewusst durch Bauunternehmen und Projekt-&lt;br /&gt;
Befürworter niedrig angesetzt werden. Es bestanden daher auch seit jeher erhebliche Zweifel, ob der&lt;br /&gt;
schon jetzt gewaltige Kostenrahmen eingehalten werden kann. Wenn die Kosten tatsächlich bei 1&lt;br /&gt;
Mrd. € bleiben sollten, würde sich das Land bei der vorgesehen 50/50 Aufteilung mit 500 Mio. €&lt;br /&gt;
beteiligen. Wenn wir den Staatshaushalt des Landes vor Corona für 2020/2021 betrachten, sind für&lt;br /&gt;
Kultur und Religion ca. 640 Mio. € vorgesehen. Auch wenn sich die Kosten für die Sanierung über&lt;br /&gt;
mehrere Jahre verteilen, kann man erkennen, dass dieses Einzelprojekt einen nicht unwesentlichen&lt;br /&gt;
Teil des Kultur-Staatshaushaltes auffrisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutznießer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung der Kultur im Land ist ohne Zweifel ein zentrales Anliegen der SPD. Der Anspruch einer&lt;br /&gt;
Arbeiterpartei sollte jedoch sein, mit der Förderung die Breite der Gesellschaft zu erreichen. Auch&lt;br /&gt;
wenn die Staatsoper allen Bürger*innen offensteht, wird mit dem Angebot jedoch nur eine winzige&lt;br /&gt;
und oftmals auch privilegierte Minderheit erreicht. Wenn in zehn Jahren weiterhin Jugendzentren&lt;br /&gt;
und andere Kultureinrichtungen im Land auseinanderfallen, werden wir uns als sozialdemokratische&lt;br /&gt;
Partei die Frage gefallen lassen müssen, wo das Geld hingeflossen ist. Wenn die Antwort dann lautet,&lt;br /&gt;
dass wir damit die Oper nach den Wünschen einer sehr kleinen Personengruppe saniert haben,&lt;br /&gt;
müssen wir zu Recht damit rechnen, dass viele Menschen mit Unverständnis darauf reagieren&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenwirkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wurde das Argument genannt, dass das Niveau der Staatsoper als Aushängeschild der Stadt&lt;br /&gt;
Stuttgart nur mit der vorgeschlagenen Sanierung beibehalten werden kann. Dass die Oper in ihrer&lt;br /&gt;
jetzigen Form bereits über Landesgrenzen einen guten Ruf genießt und auch andere weltbekannte&lt;br /&gt;
Spielstätten ebenfalls ohne Kreuzbühne zurechtkommen, wird dabei häufig gar nicht beachtet.&lt;br /&gt;
Aber warum bringen wir dieses Thema nochmal auf, nachdem die Position der SPD mehr oder&lt;br /&gt;
weniger beschlossene Sache ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund dafür ist die aktuelle Situation mit steigender Inflation und der Ukrainekrise. Dies bedeutet für&lt;br /&gt;
Bauvorhaben extreme Kostensteigerungen. Dagegen könnte die bisher kalkulierte Milliarde noch&lt;br /&gt;
klein wirken. Wenn SPD-Politiker den Menschen nahelegen die Heizung herunterzudrehen, um über&lt;br /&gt;
die Runden zu kommen, wirkt es zynisch, gleichzeitig ohne mit der Wimper zu zucken&lt;br /&gt;
Milliardenbeträge für Hochkultur mit einem begrenzten Nutzerkreis auszugeben.&lt;br /&gt;
Neben den Kostensteigerungen sollte auch berücksichtigt werden, dass aktuell nur schwer&lt;br /&gt;
eingeschätzt werden kann, wie sich die Krise auf die Gesamtwirtschaft und damit auch auf die&lt;br /&gt;
Steuereinnahmen des Landes und der Stadt Stuttgart auswirken wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Landesrechnungshof Alarm geschlagen hat und eine Prüfung des Vorhabens fordert,&lt;br /&gt;
hat sich zuletzt auch der Bund der Steuerzahler mit einer repräsentativen Umfrage zu Wort&lt;br /&gt;
gemeldet. Demnach befürworten 77,1 Prozent der Bürger in Baden-Württemberg eine Neuplanung&lt;br /&gt;
der Sanierung. Wir als SPD dürfen nicht die Augen verschließen, nur um ein paar Opernfreunde nicht&lt;br /&gt;
zu vergraulen. Den berechtigten Interessen der Opernbeschäftigten kann auch mit einer&lt;br /&gt;
bescheideneren Sanierung Rechnung getragen werden. Eine sozialdemokratische Partei sollte&lt;br /&gt;
niemals den Nutzen für die breite Gesellschaft aus den Augen lassen. Daher fordern wir:&lt;br /&gt;
Saniert die Stuttgarter Staatsoper, aber nicht um jeden Preis! Speckt die Sanierung ab und verzichtet &lt;br /&gt;
auf die Kreuzbühne!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Spdadmin</name></author>
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