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Macht und Verantwortung gehören auch uns!

Aus Positionen und Beschlüsse der SPD Stuttgart
Version vom 12. Mai 2026, 14:05 Uhr von Spdadmin (Diskussion | Beiträge)
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Antragstellerin

SPD Frauen Stuttgart

Adressaten

SPD-Landesparteitag, SPD-Landtagsfraktion, AG Neustart

Antrag

Hiermit fordern wir den SPD Landesverband Baden-Württemberg nach den verlorenen Landtagswahlen sich inhaltlich, personell und organisatorisch neu aufzustellen. Es ist aber auch eine Chance, Dinge neuzumachen. Und die sollten wir ergreifen!

Die SPD wird von den Menschen als alt, männlich und langweilig empfunden. Das muss sich ändern und – vor allem bei der Geschlechtergerechtigkeit – beginnt das an der Spitze von Partei und Fraktion, weshalb wir beantragen:

Der Landes- und Fraktionsvorsitz soll von mindestens einer Frau besetzt werden.


Begründung:

Keine der Landtagsfraktionen in Baden-Württemberg 2026 wird von einer Frau geführt. Auch an der Spitze der Parteien stehen fast nur Männer – bislang auch in der SPD. Doch das bedarf es, wenn wir die Bewertung der Menschen ernst nehmen, zu ändern.

Damit fordern wir nichts Neues, aber dennoch etwas für die Zukunft unserer Partei etwas Elementares. Bei Frauen sind unsere unausgeschöpften Wähler*innenpotentiale am höchsten.

Wir fordern in Bezug auf die Geschlechtergerechtigkeit die gleiche Besetzung in allen Gremien, hier besonders an der Spitze der Partei und Fraktion.

Unabhängig von dieser Entscheidung ist das Signal der Wahl von Sascha Binder als Fraktionsvorsitzenden fatal – kurz nach einer Landtagswahl, die er als Generalsekretär verantwortet hat. Das lässt sich den Menschen und unseren Wähler und Wählerinnen nicht erklären und sie wenden sich (verständlicherweise) von uns ab. Deshalb wäre jetzt die Wahl mindestens einer Frau an die Spitze der Fraktion das richtige Signal.

Selbstverständlich sollte auch die Besetzung der anderen Gremien in Partei und Fraktion auf Landesebene paritätisch mit Männern und Frauen erfolgen. Nachdem der Landtag nun wieder bei manchen Parteien (CDU und AfD) hauptsächlich aus Männern besteht, ist die Sichtbarkeit von Frauen in der Landespolitik zentral. Hierfür müssen wir nicht mutig sein, sondern konsequent – denn diese Forderungen sind nicht neu!


Beschluss der Kreiskonferenz

Der Antrag wurde auf der Kreiskonferenz am Sa 9. Mai 2026 angenommen.